Rettungs-Organisationen aus Venezuela, Nicaragua, Bolivien, Frankreich und der Schweiz werfen der US-Armee vor, ihnen Landerechte für Flüge mit Arzneimitteln und dringend benötigtem Trinkwasser verweigert zu haben, die für Millionen der betroffenen, verletzten und obdachlosen Menschen von Haiti bestimmt waren.
Man muss davon ausgehen, dass die Militarisierung der Hilfsaktionen die Fähigkeiten der Haitianer die Institutionen ihrer zerstörten Zivilregierung wieder aufzubauen schwächen, und weiterhin die Bemühungen der internationalen medizinischen Teams und zivilen Hilfsorganisationen beeinträchtigen werden.
Ist das US-Militär gekommen, einer in Not geratenen Nation zu helfen? Oder ist das eine Invasion?
Es wird geschätzt, dass das SOUTHCOM und MINUSTAH (Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti) Personal kombiniert sich auf 19.095 beläuft, mit Ausnahme der Verpflichtungen von Frankreich (unbestätigt) und Kanada (800 Soldaten bestätigt). (Es muss darauf hingewiesen werden, dass die USA, Frankreich und Kanada "Partner" bei dem Coup d'Etat am 29. Februar 2004 waren.
Ist es nicht möglich, dass das Eintreffen der schwerbewaffneten US-Truppen, zusammen mit den Aktivitäten der lokalen Milizen potenziell das Land in einen sozialen Chaos stürzen könnte?
Sind diese ausländischen Truppen in das Land gekommen, nur um die MINUSTAH "Friedenstruppen" und die Polizeikräfte in Haiti zu stärken, die seit 2004 für die Kriegsverbrechen gegen die haitianische Bevölkerung verantwortlich waren, oder haben sie vielleicht eine andere Agenda?
Das Erdbeben mit einer Stärke von 7.0 verwüstete am 12. Januar das Ärmste aller armen Länder und tötete geschätzte 100.000 bis 200.000 Menschen
Der Staatschef von Venezuela Hugo Chavez hat die Vereinigten Staaten beschuldigt die Zerstörung mit dem Test einer "tektonischen Waffe", welche das katastrophale Erdbeben hervorrief, verursacht und Haiti "unter dem Deckmantel einer Naturkatastrophe" in Besitz genommen zu haben. Nach Angaben der spanischen Zeitung ABC: "spielten die USA Gott, indem sie Dinge testeten, die in der Lage sind, öko-artige Katastrophen zu verursachen".
Venezolanischen Medien haben berichtet, dass das Erdbeben "mit dem Projekt HAARP in Verbindung stehen könnte, ein System, das heftige und unerwartete Klima-Veränderungen verursachen kann."
HAARP, das High Frequency Active Auroral Forschungsprogramm, ist eine Studie in Alaska, die sich mit der gelegentlichen Rekonfiguration der Ionosphäre der Erde beschäftigt, um die Satelliten-Kommunikation zu verbessern.
Der ehemalige US-Verteidigungsminister William Cohen äußerte sich in 1997 besorgt über Länder, "die sich mit öko-artigem Terrorismus beschäftigen, womit sie das Klima verändern und dadurch Erdbeben und Vulkane aus der Ferne durch Einsatz von elektromagnetischen Wellen hervorrufen können."
Ist es nicht ein seltsamer Zufall, dass ein "Katastrophenhilfe Szenario in Haiti" ein Tag vor dem Erdbeben vom Hauptquartier des USA-Süd Kommandos (SOUTHCOM) in Miami vorgesehen wurde? (Hierzu muss bemerkt werden, dass vor 911 "NRO eine Test Übung für den Morgen des 11. Septembers 2001 geplant hatte. Das Szenario war, dass ein Geschäftsflugzeug, dass aufgrund von mechanischem Versagen in einen der vier Türme des NRO-Hauptquartiers in Chantilly, Virginia, ungefähr vier Meilen entfernt von Washingtons internationalem Dulles Flughafen, stürzte. Es wurden für diese Übung keine Flugzeuge benutzt, jedoch war geplant, dass die meisten der 3.000 NRO-Angestellten evakuiert werden sollten. Die Übung, später als "bizarrer Zwischenfall" bezeichnet, wurde abgeblasen als das erste Flugzeug in den World Trade Center stürzte- weniger als eine Stunde, bevor diese Übung beginnen sollte.“
Die "Simulationen vor der Katastrophe" betrafen anscheinend die Auswirkungen eines Hurrikans in Haiti und wurden am 11. Januar abgehalten. Die 'Defence Information Systems Agency (DISA)', die unter der Zuständigkeit des 'Department of Defence (DoD)' steht, war bei der Organisation dieser Szenarien für den'US Southern Command (SOUTHCOM)' beteiligt.
Über die Art der am 11. Januar durchgeführten Tests gibt es beim SOUTHCOM-Hauptquartier keine Angaben. Aber aber nach Abschluss der Tests und der Katastrophenszenarien am 11. Januar wurde TISC vorbereitetetetet (The Transnational Information Sharing Cooperation project ), ein Kommunikations-Informations-Tool, dass "Nicht-Regierungs-Organisationen mit den Vereinigten Staaten [Regierung und Militär] und andere Nationen zur Verfolgung, Koordination und Organisation von Hilfsmaßnahmen verbindet".
Am 13. Januar, dem Tag nach dem Erdbeben, entschied SOUTHCOM das TISC-System, welches zwei Tage vorher in Miami erprobt worden war, einzusetzen.
Die Haupt-Akteure in Amerikas "humanitären Operationen" sind das Verteidigungs- und Außenministerium und die US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID). Die militärische Komponente der US-Mission überschattet die zivilen Aufgaben der Rettung einer verzweifelten und verarmten Bevölkerung. Die allgemeine humanitäre Operation wird nicht von zivilen Regierungs-Agenturen wie FEMA oder USAID geführt, sondern vom Pentagon.
Das US-Militär hat die Kontrolle über die vier Flughäfen von Haiti übernommen und Journalisten sowie Hilfsorganisationen haben das US-Militär beschuldigt, mehr an ihrer militärischen Kontrolle interessiert zu sein, die es lieber "Sicherheit" nennt, als das dringend benötigte Trinkwasser, die Nahrungsmittel und Medizin von den Flughäfen zur Bevölkerung zu bringen.
Offenbar haben so viele Regierungen und Agenturen aus der ganzen Welt auf die Krise in Haiti reagiert, dass sie die Fähigkeit des Flughafens von Port-au-Prince, ankommende Hilfsflüge abzufertigen, überwältigt haben. Die 'Federal Aviation Administration' warnte, dass "aufgrund begrenzter Rampen-Plätze am Flughafen von Port-au-Prince" Haiti mit Ausnahme von internationalen Frachtflügen keine anderen Flugzeuge in ihren Flugraum lassen."
Eine weitere Warnung fügte hinzu, dass US-Militär- und Zivil-Flüge aus dem Inland erst durch ihre Kommandozentrale geklärt werden müssen. Ausnahmen würden nur nach Lage des Rampen-Platzes gemacht werden. Die Agentur warnte ebenfalls ganz klar, dass es beim Flughafen in Port-au-Prince "keinen Brennstoff" gibt.
Die US-militärische Intervention und Besetzung von Haiti hat eine lange Geschichte und geht bis auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück.
Im Jahr 1994 wurde, nach drei Jahren der Militärherrschaft, eine Truppe von 20.000 Besatzungs- und "Friedenstruppen" nach Haiti geschickt. Die US-militärische Intervention von 1994 sollte keine Demokratie wiederherzustellen. Ganz im Gegenteil: sie wurde durchgeführt, einen populären Volksaufstand gegen die Militär-Junta und ihre neoliberalen Kohorten zu verhindern."
US- und alliierte Truppen blieben bis 1999 im Land. Die haitianischen Streitkräfte wurden aufgelöst und das US-Außenministerium heuerte ein Söldner-Unternehmen, DynCorp, an, um "technische Beratung" bei der Umstrukturierung der Haitianischen Nationalpolizei (HNP) zu liefern.
Seit der Entmachtung von Aristide im Jahr 2004 ist Haiti ein besetztes Land, mit einem zweifelhaft gewählten Präsidenten, Rene Prebal, ein umstrittener Anhänger der IMF-Privatisierungs-Mandate und, angeblich, mit den Chimeres oder den Oligarchen von Haiti, die die Beseitigung von Aristide unterstützten, verbunden. Es ist bemerkenswert, dass sich das US-Außenministerium weigert, Aristide eine Rückkehr aus seinem südafrikanischen Exil zu erlauben.
In den Monaten vor dem Staatsstreich in 2004 bildeten US-Spezialeinheiten und das CIA Todesstaffeln aus, die Anfang Februar 2004 die Grenze der Dominikanischen Republik überquerten, und die für die Massenmorde von Zivilisten und die politischen Morde im Laufe des von dem CIA gesponserten Militärputsch von 1991 verantwortlich waren, der zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung von Präsident Jean Bertrand Aristide mit Unterstützung von Frankreich und Kanada führte.
Die unausgesprochene Mission des US-Southern-Command (SOUTHCOM) mit ihrer Zentrale in Miami und US-Militäreinrichtungen in ganz Lateinamerika ist die Aufrechterhaltung dienstbarer nationaler Regierungen zu gewährleisten, nämlich US-Proxy-Regierungen, die dem Washington Consensus und der neoliberalen Agenda verpflichtet sind. Die erneute militärische Präsenz der USA in Haiti wird dazu benutzt werden, in diesem Land Fuß zu fassen und Amerikas Strategien und geopolitische Ziele in der Karibik zu verfolgen, die vor allem gegen Kuba und Venezuela gerichtet sind.
Was verbirgt sich hinter den Rauch, Schutt und endlosen Drama der menschlichen Tragödien in diesem unglücklichen Land der Karibik?
Abgesehen von den relevanten Frage, wie weit im Voraus das Pentagon und US-Wissenschaftler über das Auftreten des Bebens Bescheid wussten, und was das Pentagon vor dem 12. Januar für Pläne machte, ergibt sich ein ganz anderes Thema rund um die Ereignisse in Haiti, welches das bizarre Verhalten der "Rettungs-Spieler", USA, Frankreich und Kanada zu erklären hilft.
Eine US-militärische Besetzung von Haiti unter dem Deckmantel der Katastrophen-"Hilfe" würde der USA und den mit ihr verbunden wirtschaftlichen Interessen einen geopolitischen Preis allererster Ordnung liefern. Kontrolle über, was Geophysiker glauben, eine der vielleicht reichsten Gegenden von Kohlenwasserstoffen - Öl und Gas - nach dem Nahen Osten.
Die riesigen neuen Öl-Funde vor Kuba, die von russischen Unternehmen ausgebeutet werden, sind ein klares Anzeichen dafür, dass Haiti ähnlich große ungenutzte Ölreserven enthält, ebenso wie Gold, Kupfer, Uranium und Iridium. Mit Hugo Chavez Venezuela im Süden von Haiti wäre die Rückkehr von Aristide oder irgendeinem beliebten Volksführer, der die Ressourcen für die Menschen in Haiti entwickeln würde, ein verheerender Schlag gegen die einzige Supermacht der Welt. Die Tatsache, dass nach dem Erdbeben der US-Sondergesandte für Haiti Bill Clinton sich mit dem Aristide Feind Georg W. Bush verband, um einen sogenannten "Clinton-Bush Haiti Fund" zu gründen, sollte eigentlich Verdacht erregen.
Haiti und die größere Insel Hispaniola, von der sie ein Teil ist, sitzt auf eine der weltweit aktivsten geologischen Zonen, wo die Tiefsee-Platten von Nordamerika, Südamerika und die tektonischen Platten der Karibik sich überschneiden. Diese Platten unter dem Meer und den Gewässern der Karibik bestehen aus einer 3 bis 6 Meilen dicken ozeanischen Kruste und schwimmen auf einem darunterliegenden Mantel. Haiti liegt auch am Rande einer Region, die als das Bermuda-Dreieck bekannt ist, ein riesigen Gebiet bekannt für seine bizarren und unerklärlichen Begebenheiten.
Diese riesigen Massen von Unterwasser-Platten sind in ständiger Bewegung. Sie reiben sich an den Kanten, ähnlich den Rissen einer wieder zusammengeklebten Porzellan-Vase, mit einer Geschwindigkeit von 50 bis 100mm pro Jahrhundert. Das ist der Ursprung der Erdbeben und Vulkane. Die Regionen, wo solche Platten zusammentreffen, sind auch Bereiche, wo große Mengen an Öl und Gas vom Mantel der Erde nach oben geschoben werden. Die Geophysik rund um die Konvergenz der drei Platten, die mehr oder weniger direkt unter Port-au-Prince zusammentreffen, machen die Region für Erdbeben anfällig.
Die enormen Ölreserven des Persischen Golfs und der Region vom Roten Meer bis in den Golf von Aden befinden sich in einer ähnlichen Konvergenzzone großer tektonischer Platten, genauso wie die ölreichen Gegenden von Indonesien und die Gewässer vor der Küste Kaliforniens. Es sind also diese Gebiete, wo tektonische Massen zusammentreffen, wie sie das unter Haiti tun, wo aller Wahrscheinlichkeit nach große Schätze von Mineralien, sowie Öl und Gas zu finden sind.
Im Jahr 2005, ein Jahr, nachdem die Bush-Cheney-Regierung den demokratisch gewählten Präsidenten von Haiti, Jean-Baptiste Aristide, de facto absetzte, begann ein Team von Geologen vom Institut für Geophysik an der University of Texas mit einer ehrgeizigen und sehr gründlichen Zwei-Phasen Kartierung aller geologischer Daten des Karibik Becken. Das Projekt soll im Jahr 2011 abgeschlossen sein und dreht sich ausschließlich darum so genau wie möglich den Zusammenhang zwischen tektonischen Platten in der Karibik und dem Potenzial für Kohlenwasserstoffe - Erdöl und Erdgas- festzustellen.
Die Sponsoren des Multi-Millionen-Dollar-Forschungsprojekt sind die weltweit grössten Öl-Unternehmen, darunter Chevron, ExxonMobil, die britisch-niederländische Shell und BHP Billiton. Angesichts der immensen bestehenden Ölproduktionen in Mexiko, Louisiana und der gesamten Karibik, sowie die Nähe zu den Vereinigten Staaten - ganz abgesehen von dem Fokus der USA auf ihre eigene Energiesicherheit - ist es erstaunlich, dass die Region nicht schon früher kartographiert worden ist. Es scheint jedoch jetzt, dass die großen Ölgesellschaften zumindest generell sich des Öl-Potenzial der Region schon seit langer Zeit bewusst waren, es aber anscheinend vorzogen, es nicht an die große Glocke zu hängen.
Im Oktober 2008 hat ein Konsortium von Ölfirmen angeführt von Spaniens Repsol zusammen mit der staatlichen kubanischen Ölgesellschaft Cubapetroleo die Entdeckung eines der weltweit größten Ölfelder in den tiefen Gewässern vor Kuba bekannt gegeben. Es ist das, was die Öl-Geologen ein "Super-Riesen" Feld nennen. Nach Schätzungen enthält das kubanische Feld bis zu 20 Milliarden Barrel Öl und ist damit das zwölfte Super-Riesen Ölfeld, das seit 1996 entdeckt wurde. Diese Entdeckung wird Kuba wahrscheinlich auch zu einem neuen vorrangigen Ziel für das Pentagon für Destabilisierung und andere hässliche Operationen machen.
Es besteht kein Zweifel, dass Washington sehr entsetzt war, als der russische Präsident Dmitri Medwedew einem Monat nach der Entdeckung des riesigen kubanischen Ölfeldes nach Havana flog und dort mit dem amtierenden Präsidenten Raul Castro eine Vereinbarung unterzeichnete, die es den russischen Ölgesellschaften ermöglicht, das kubanische Öl zu erforschen und zu entwickeln.
Medvedevs Russland-Kuba Öl-Abkommen kam nur eine Woche nach dem Besuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao, der den sich erholenden Fidel Castro und seinen Bruder Raul besuchte. Der chinesische Präsident unterzeichnete eine Vereinbarung die kubanischen Häfen zu modernisieren und diskutierte den chinesischen Einkauf von kubanischen Rohstoffen. Es besteht kein Zweifel, dass die enorme kubanische Öl-Entdeckung ganz oben auf der chinesischen Agenda mit Kuba stand. Am 5. November 2008, kurz vor dem Besuch des chinesischen Präsidenten in Kuba und anderen lateinamerikanischen Ländern, veröffentlichte die chinesische Regierung ihr erstes Strategiepapier über die Zukunft von Chinas Beziehungen mit Lateinamerika und den Nationen der Karibik und erhoben damit diese bilateralen Beziehungen auf eine neue Ebene von strategischer Bedeutung.
Es ist bemerkenswert,dass vor mehr als einem halben Jahrhundert eine Gruppe russischer und ukrainischer Geophysiker, die unter strenger Geheimhaltung arbeiteten, bereits bestätigten, dass Kohlenwasserstoffe tief im Erdmantel unter Bedingungen ähnlich einem riesigen Kessel, der unter extremen Temperatur-und Druckbedingungen kocht, vorkommen. Sie demonstrierten, dass, im Gegensatz zu der in den USA und westlichen Ländern akzeptierten "Mainstream"-Geologie, Kohlenwasserstoffe nicht das Ergebnis von konzentrierten und komprimierten toten Dinosauriern waren, die sich irgendwie in Millionen von Jahren zu Öl und Gas verwandelten, noch aus Algen oder anderen biologischen Materialien stammen.
Die russischen und ukrainischen Geophysiker bewiesen weiterhin, dass das im Erdmantel produzierte Öl oder Gas durch Brüche oder Risse in der Erde so nahe an die Oberfläche geschoben wurde, als es der Druck zuließ. Das Verfahren war mit der Herstellung von Lava in Vulkanen vergleichbar. Das bedeutet, dass die Fähigkeit Öl zu finden relativ gesehen auf die Fähigkeit beschränkt ist, tiefe Risse und komplexe geologische Aktivitäten zu entdecken, die es ermöglichen, dass das Öl tief aus der Erde hervorkommt. Es scheint, dass die Gewässer der Karibik, vor allem um Kuba und seinem Nachbarn Haiti, eine solche Region von konzentriertem Kohlenwasserstoff (Öl und Gas) sind, die ihren Weg nach oben dicht an die Oberfläche gefunden haben, vielleicht in einer vergleichbaren Größenordnung mit einem neuen Saudi-Arabien.
Das erklärt, warum zwei Bush-Präsidenten und jetzt der UN-Sonderbeauftragte für Hawai Bill Clinton Haiti zu einer solchen Priorität gemacht haben. Es könnte auch erklären, warum Washington und seine NROs so schnell - zweimal - den demokratisch gewählten Präsidenten Aristide entfernten, dessen Wirtschaftsprogramm für Haiti unter anderem vorsah, Haitis natürliche Ressourcen zugunsten der haitianischen Bevölkerung zu entwickeln.
Im März 2004 veröffentlichte ein haitianischer Schriftsteller, Dr. Georges Michel, einen Online-Artikel mit dem Titel "Öl in Haiti". Er schrieb:
„Es war kein Geheimnis, dass sich tief in den erdigen Eingeweiden der beiden Staaten, die sich die Insel Haiti teilen, und in ihren umliegenden Gewässern erhebliche aber noch unerschlossene Öl-Vorkommen befinden. ..... Im Jahre 1908 berichteten die Herren Alexander Poujol und Henry Thomasset, dass sich ein größeres Öl-Reservoir auf Haiti in der Nähe der Quelle des Rio Todo El Mondo befindet .... Trotz der vielversprechenden Ergebnisse in 1979 in Haiti, verhinderten die großen multinationalen Ölkonzerne, dass die entdeckten Vorkommen nicht ausgebeutet wurden.“
Marguerite Laurent ( "Ezili Dantò"), Präsidentin des haitianischen Rechtsanwälte Leadership Network (HLLN), die unter dem abgesetzten Präsidenten Aristide als Staatsanwältin diente, stellte fest, dass, als Aristide noch Präsident war, seine Pläne eine detaillierte Liste von bekannten Orten, an denen sich Haitis Ressourcen befanden, enthielt. Aristide plante eine öffentlich-private Partnerschaft einzusetzen, um sicherzustellen, dass die Entwicklung von Haitis Öl, Gold und anderen wertvollen Ressourcen der Volkswirtschaft und der breiten Bevölkerung zugutekommen würde und nicht nur den fünf haitianischen Oligarchen-Familien und ihren US-amerikanischen Geldgebern, den sogenannten Chimeres oder Gangstern.